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Was geschieht bei einer Ultraschalluntersuchung?

Frau Dr. Schweiger bei einer Ultraschaluntersuchung

Was ist Ultraschall?

"Ultra" heisst jenseits, und Ultraschall bezeichnet Schallwellen, deren Frequenz weit oberhalb oder jenseits der Hörschwelle liegt, die also vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden.

Wie werden Untersuchungen mit Ultraschall durchgeführt?

Wasser in flüssigkeitsgefüllten Körperhohlräumen wird von Ultraschall vollständig durchquert. Dies stellt sich auf dem Computerbild schwarz dar. Knochen dagegen lassen überhaupt keinen Schall durch und werfen ihn vollständig zurück. Auf dem Bild erscheinen Knochen daher weiss. Dahinter sieht man nichts mehr, weil der Schall komplett zurückgeworfen wird.

Die in ihrer Dichte dazwischen liegenden sonstigen Gewebe stellen sich in unterschiedlichen Graustufen dar. So lassen sich auf dem Ultraschallbild Gewebe unterschiedlicher Schalldichte voneinander abgrenzen.
Ein ausgebildeter Untersucher hat gelernt, wie Organe und Gewebe normalerweise im Ultraschallbild aussehen, daher erkennt er auch Veränderungen.

Welche Organe kann man mit Ultraschall untersuchen?

Diese Untersuchungstechnik funktioniert überall da gut, wo viele Weichteile und keine Knochen im Weg sind. Besonders gut lässt sich die Leber darstellen, wenn der Schallkopf unterhalb des Rippenbogens aufgesetzt wird. In der Krebsdiagnostik kann man mit der Ultraschalluntersuchung z. B. Lebermetastasen sehr gut sehen. Aber auch im Bereich der Halsweichteile, der Schilddrüse, der Niere sowie von Gelenkhöhlen ist die Sonographie sehr aussagekräftig.
Verwendet man einen speziellen Schallkopf, kann auch die Brust mit Ultraschall untersucht werden.

Wenn es allerdings um die Erkennung von Brustkrebs geht, liefert die Röntgenmammographie (Mammographie) die besseren Informationen.

Ist die Ultraschalluntersuchung gefährlich?

Anders als bei Röntgenuntersuchungen arbeitet die Ultraschalluntersuchung ohne Röntgenstrahlen. Nach allem, was man bisher weiss, sind die eingesetzten Schallwellen völlig ungefährlich. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzlos, ausser wenn der Schallkopf in manchen Fällen etwas fester auf die Körperoberfläche aufgedrückt werden muss, um ein klares Bild zu erhalten.